Krise voraus, Vorbereitung im Rückstand
Krisen kommen selten mit Vorwarnung. Trotzdem sind viele Unternehmen kommunikativ nur unzureichend darauf vorbereitet. Eine aktuelle Umfrage zeigt deutlichen Aufholbedarf. Dabei entscheidet gerade in den ersten Stunden einer Krise die Kommunikation wesentlich darüber, ob Vertrauen erhalten bleibt oder zusätzlicher Schaden entsteht.
Eine aktuelle Umfrage von comm:unications und Was-tun-Wenn gemeinsam mit dem Report Verlag zeichnet ein bemerkenswertes Bild: Lediglich 27,4 Prozent der befragten Unternehmen haben bereits mit der konkreten Vorbereitung ihrer Krisenkommunikation begonnen. 38,7 Prozent haben sich noch gar nicht damit befasst. Auch beim Krisenmanagement insgesamt bestehen Lücken: Nur 28,1 Prozent verfügen bereits über einen Business-Continuity- oder Krisenmanagementplan.
Die Befragung konzentriert sich auf Cyber- und IT-Krisen in Österreich. Die zentrale Erkenntnis lässt sich jedoch breiter lesen: Krisenkommunikation wird vielerorts noch immer zu spät mitgedacht.
In der Krise fehlt die Zeit zur Vorbereitung
Wer erst im Ereignisfall klärt, wer kommuniziert, welche Anspruchsgruppen informiert werden müssen oder wer Botschaften freigibt, verliert wertvolle Zeit. Und häufig auch die kommunikative Deutungshoheit.
Professionelle Krisenkommunikation beginnt deshalb lange vor der Krise. Unternehmen müssen Risiken und Szenarien kennen, Verantwortlichkeiten definieren, Eskalations- und Freigabeprozesse festlegen und ihre wichtigsten Anspruchsgruppen identifizieren. Entscheidend ist zudem, die Vorbereitung regelmässig zu überprüfen und in realistischen Szenarien zu trainieren.
Denn eine Krise ist nie nur ein operatives Problem. Sie kann innerhalb kürzester Zeit zu einer Vertrauens- und Reputationskrise werden.
Krisenfestigkeit lässt sich trainieren
Vinavant begleitet Unternehmen, Organisationen und Behörden vor, während und nach anspruchsvollen Situationen. Wir entwickeln Krisenkommunikationskonzepte, analysieren Risiken und Szenarien, erarbeiten Botschaften und Q&A, definieren Abläufe und Verantwortlichkeiten und bereiten Führungskräfte mit Medien- und Krisentrainings auf den Ernstfall vor.
Tritt eine Krise ein, unterstützen wir als erfahrene Krisenkommunikatoren bei der Lagebeurteilung, strategischen Beratung, Medienarbeit und operativen Kommunikation.
Das Ziel: auch unter hohem Druck handlungsfähig bleiben, Orientierung schaffen und Vertrauen schützen. Denn gute Krisenkommunikation beginnt nicht mit der Krise, sondern mit der Vorbereitung.

