Freilichtspiel DAS KRAFTWERK
Success Story
Freilichtspiel DAS KRAFTWERK
Die Ausgangslage
Wie lässt sich ein historischer Stoff so inszenieren und kommunizieren, dass er eine ganze Region bewegt? Mit dem Freilichtspiel «Das Kraftwerk» entstand im Sommer 2026 ein aussergewöhnliches Kulturprojekt rund um die Geschichte der Kraftwerke Hinterrhein und den Bau des Stausees Valle di Lei. Mehr als 180 Mitwirkende aus der Region machten das Projekt möglich. Über 3200 Besuchende erlebten die 13 Aufführungen in Bärenburg bei Andeer.
Die Geschichte der Kraftwerke Hinterrhein und des Stausees Valle di Lei ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden. Der Bau des Jahrhundertwerks veränderte Landschaft, Wirtschaft und Gesellschaft und steht exemplarisch für Pioniergeist, technische Innovation und den Mut, über Generationen hinaus zu denken.
Mit «Das Kraftwerk» sollte diese Geschichte neu erzählt und für ein breites Publikum erlebbar gemacht werden. Nicht als klassische historische Rückschau, sondern als zeitgemässes Freilichtspiel an einem authentischen Schauplatz.
Von Beginn an war klar: Das Projekt sollte weit mehr sein als eine Theaterproduktion. Es sollte Menschen aus der Region zusammenbringen, Geschichte vermitteln und Identifikation schaffen.
Die Herausforderung
Ein Projekt dieser Grössenordnung vereint unterschiedliche Anspruchsgruppen und Anforderungen: professionelle Kulturschaffende und Laien, Gemeinden, Unternehmen, Sponsoren, Medien, Helfende und Bevölkerung.
Gleichzeitig musste ein weitgehend neues Veranstaltungsformat positioniert und bekannt gemacht werden. Der Spielort abseits klassischer Kulturstätten, komplexe logistische Rahmenbedingungen und die Wetterabhängigkeit eines Freilichtspiels stellten zusätzliche Anforderungen an Organisation und Kommunikation.
Die zentrale Herausforderung bestand deshalb darin, aus vielen Beteiligten und Interessen ein gemeinsames Projekt mit einem klaren Profil zu formen und die Begeisterung dafür weit über den Kreis der Mitwirkenden hinauszutragen.
Die Umsetzung
Im Zentrum stand eine klare Erzählung: «Das Kraftwerk» als Gemeinschaftswerk einer Region. Diese Positionierung prägte die gesamte Kommunikation, von der Projektentwicklung über Medienarbeit und digitale Kanäle bis zur Kommunikation mit Mitwirkenden, Partnern und Besuchenden.
Historische Inhalte wurden mit dem Theatererlebnis verbunden. Bereits der Weg zur Tribüne wurde Teil der Inszenierung: In einem 250 Meter langen Zugangsstollen konnten die Besuchenden in die Geschichte der Kraftwerke Hinterrhein und des Baus von Valle di Lei eintauchen.
Eine kontinuierliche Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media, Direktkommunikation und die Einbindung regionaler Partner bauten schrittweise Aufmerksamkeit auf. Parallel dazu sorgte eine konsequente interne Kommunikation dafür, dass die rund 180 Mitwirkenden und Helfenden Teil derselben Geschichte wurden.
So entwickelte sich «Das Kraftwerk» vom Kulturprojekt zum regionalen Ereignis.
«Das Kraftwerk» zeigte, was entstehen kann, wenn eine starke Idee, professionelle Umsetzung und eine ganze Region gemeinsam Energie entwickeln.
Mitwirkende
- Autor: Felix Benesch
- Schauspielende: Anita Iselin Soubeyrand, Liviana Degen, Peter Hottinger, Tiziano Degen und rund 70 Lajenschauspielende sowie Sängerinnen und Sänger
- Regieassistenz: Gierina Michael
- Bühnenbild: Maria Crottogini
- Kostüme: Sabina Melchior
- Choreinstudierung: Christian Klucker
- Einsingen: Manuela Gava
- Musikalische Assistenz: Beat Schäfer
- Kompositionen, Keys, Sounds: Stefano Sposetti
- Percussion: Richi Just
Unsere Leistungen
Vinavant begleitete «Das Kraftwerk» weit über die klassische Kommunikationsarbeit hinaus. Im Rahmen des OK-Präsidiums übernahmen wir die Gesamtprojektleitung und koordinierten die zentralen organisatorischen und strategischen Arbeiten. Dazu gehörten die Entwicklung des Kommunikationskonzepts, die laufende Medienarbeit sowie die gezielte Ansprache und Betreuung wichtiger Stakeholder. Ein weiterer Schwerpunkt lag im Sponsoring, von der Entwicklung überzeugender Partnerschaften bis zur Einbindung der Unterstützenden in das Gesamtprojekt. So konnten Projektführung, Kommunikation und Beziehungspflege konsequent aus einer gemeinsamen Strategie heraus gesteuert werden.
Zahlen & Fakten
> 3 200 Besuchende
13 Aufführungen
180 Mitwirkende aus der Region
220 m2 Bühne
472 Helfereinsätze
8 Medienmitteilungen




















